EMDR-Traumatherapie


EMDR ist eine relativ neue, effektive Methode zur Traumabearbeitung. 
EMDR steht dabei für „eye movement desensitization and reprocessing“, auch „Augenbewegungs-Desensibilisierung“ genannt. Dieses Verfahren basiert auf der Beobachtung, dass belastende Gedanken sich veränderten und auflösten, wenn bilaterale  Rechts-Links-Stimulierung (also auch leichte Berührungen der Hände oder Beine, die als Signale zu den jeweiligen Hirnhälften gesendet werden) während der Erinnerung bedrückender Erlebnisse zu einer beschleunigten Verarbeitung belastender Erinnerungen führt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien (NICE 2005, Hofmann/Liebermann 2006, EMDR-Institute 2006) belegen die Wirksamkeit dieser Methode.

 

Wir beginnen nicht eher mit der gedanklichen Konfrontation mit den belastenden Erinnerungen, bevor Sie mich gut kennengelernt haben und sich von mir geschützt fühlen. Wir erlernen gemeinsam Entspannungs- und Distanzierungsübungen.
Sie lernen, ein Mindestmaß an eigener emotionaler Stabilität aufrechtzuerhalten, bei Bedarf Hilfe zu holen und so für sich zu sorgen.
Erst nach einer ausreichenden Stabilisierung kommt es zur eigentlichen EMDR-Sitzung. Gemeinsam mit mir wagen Sie sich an ein belastendes Ereignis zu erinnern. Während des anschließenden EMDR-Prozesses gelingt Ihnen die Auflösung erstarrter Erinnerungen.
Es sind oftmals kleine Wunder, die durch diesen Bearbeitungsprozess ausgelöst werden. Längst verschüttete Erinnerungen tauchen wieder auf und von innen kommende Lösungswege werden deutlich.
Häufig berichten KlientInnen danach von einer höheren Lebensqualität und einer besseren Fähigkeit sich abzugrenzen.